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Am 13. und 14. April fand in Toledo/ Oh das ETOC
statt.
Das Team HEPF wurde durch unseren Spitzenpiloten
Gernot Bruckmann vertreten.
Der Indoor Wettbewerb wurde in 3 Teilwettbewerbe
gegliedert.
Freitag 13.4.2007:
TWO ROUNDS OF KNOWN SEQUENCES
ONE ROUND OF FREESTYLE
19 Piloten
Samstag 14.4.2007:
TWO ROUNDS OF KNOWN SEQUENCES
TWO ROUNDS OF FREESTYLE
die 10 besten Piloten vom Vortag
ONE ROUND OF FREESTYLE
die besten 3 Piloten der Vorrunde
Das Team HEPF war mit Gernot Bruckmann und
3 Helfern am Mittwoch bei Schneefall in Toledo angereist.
Es konnten in der Sporthalle der Waite High School einige
Trainingsflüge absolviert werden. Nach einigermassen
gut überwundenem Jetleg konten wir am Freitag die Flugmodellbaumesse
im Seagate Center in Toledo besuchen. Nachmittags waren wir
dann pünktlich für einen Trainingsflug in der Sporthalle
der Waite High School. Wir konnten dort neben den US Piloten
mit Herrn Claes Meijereinen weiteren Europäer begrüssen.
Von den eingeladenen europäischen Piloten waren also
nur Gernot und Claes vertreten. Ein Pilot kam aus Fernost,
Herr Khui-Chih Huang. Von den US Piloten waren uns bereits
durch ihren bisherigen Erfolge einige sehr bekannt:
Quique Somenzini, Mark Leseberg, Jason Noll, Frank Noll Jr.,
Chris Maier, John Glezellis und einige weitere. Mit Ryan Archer
nahm ein sehr junger Pilot im Alter von nur 13 Jahren am E-Toc
teil.
Es waren außer den Modellen von Gernot nur Doppeldecker
am Start. Auffallend an den Modellen der Teilnehmer war, dass
alle diese Doppeldecker mit einer Vielzahl von verschiedensten
"Speddbrakes" ausgerüstet war, von einer Unmenge
an schräg aufgeklebten Deprondreiecken, bis hin zu quer
zur Flugrichtung angeklebten Depronplatten in Postkartengröße,
diese teilweise gelocht.. "Speedbrakes" ermöglichten
zwar eine sehr langsame Fallgeschwindigkeit in Abwärtspassagen,
hatten ihre Nachteile allerdings beim Horizontalflug. Horizontale
Flüge mussten mit sehr viel Motorleistung und einem nicht
gerade -für uns Europäer- als schön empfundenen
hohen Anstellwinkel geflogen werden. Es wurden insgesamt nur
sehr wenige Verstellpropeller verwendet, ein einziges Modell
wurde zum Freestyle mit Bändern (Quique Somezini) ausgestattet.
Spezialeffekte wie in der BRD (Confettiabwurf, Bandabwurf,..)
konnte beim ETOC nicht beobachtet werden. Die meisten Teilnehmer
sind mit 2 zelligen Lipopacks der verschiedenen Hersteller
geflogen. Als Controller wurden viele verschiedene Typen verwendet,
wie man unschwer an den Initialisierungsmelodien - die manchmal
sehr störend waren....- erkennen konnte. Als geradezu
Standardmotor kann man die AXI 2203 Typen bezeichnen, da diese
von der überwiegenden Mehrzahl der Piloten verwendet
wurden.
 
 
 
 
 
 
 
 

Für Europäische Verhältnisse
erschien uns die Organisation etwas laienhaft. Weder Frequenzkontrolle
oder Frequenztafel, widersprüchliche Terminangaben zu
Training und Briefing ließen zu Beginn der Veranstaltung
nicht unbedingt Zuversicht aufkommen. Es verwunderte daher,
daß am Freitag, pünktlich um 6:00 pm aus der Kehle
eines Plizeioffiziers die amerikanische Hymmne erklang.Unmittelbar
danach wurde mit dem Wettbewerb begonnen. Der Flugablauf wurde
reibungslos durchgeführt. Das im Verlaufe der Veranstaltung
immer zahlreicher werdende Publikum sparte nicht mit Beifallskundgebungen,
nach der Devise: je tiefer desto lauter.
Es wurden am Freitag 2 Durchgänge Kustflug
und ein Durchgang Freestyle (Aeromusical) geflogen. In der
ersten Runde Kunstflug konnte sich Gernot an die dritte Stelle
reihen, mit 980 Punkten von 1000 hinter Andrew Jesky und Mark
Leseberg, jedoch vor den Favoriten Jason Noll und Quique Somezini.
Den zweiten Durchgang im Kustflug konnte Jason Noll für
sich entscheiden, Gernot war aber mit 959 Punkten noch sehr
gut im Rennen. Beim Freestyle Wettbewerb konnte Gernot die
1000 Punkte holen vor Mark Leseberg und John Glezillis. Damit
Stand Gernot als Sieger der Vorrunde fest. 4 Piloten konnten
im Freestyle nicht punkten. Darunter Quique Somezini (flog
über Dead Line) und Claes Meijer der nicht auf seine
Show verzichten wollte und entgegen der Regel ins Flugfeld
ging, mit dem Modell unter sich durch flog, den Sender beim
Torquen hinter seinem Rücken hielt usw.)

Die Top Ten der Vorrunde von links nach rechts:
Gernot Bruckmann
Mark Leseberg
Andrew Jesky
John Glezillis
Jason Noll
Frank Noll Jr.
Brandon Chitty
Khui-Chih Huang
Ryan Archer
Chris Maier
Devin McGrath
John Wondra
AC Glenn
RJ Ritter
Jason Danhakl
Sean McMurtry
Quique Somenzini
Jeremy Chinn
Claes Meijer |


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Am Samstag, pünktlich um 6:00 pm startete
das Semifinale.
Es wurden abwechselnd zwei Kunstflug Durchgänge
und zwei Freestyle Durchgänge geflogen. Gernot sammelte
im ersten Kunstflug 974 Punkte und im ersten Freestyle 1000
Punkte und lag daher nach 2 Durchgängen mit über
100 Punkten Vorsprung in bequemer Führung. In den zweiten
Durchgängen konnte Gernot im Kunstflug 991 Punkte und
im Freestyle wiederum 1000 Punkte seinem Konto gutschreiben.
Gernot konnte sich mit diesen fantastischen Flügen und
einem Punktestand von 1991,78 im Semifinale auf den 2. Platz
einreihen, hinter Mark Leseberg mit 1997,13 und vor John Glezellis
mit 1965,61 Punkten.
Gernot hat den Einzug in das Finale der besten
3 Piloten geschafft, und damit bereits die kühnsten Erwartungen
für diesen Wettbewerb bei weitem übertroffen. Gernot
hatte in allen drei bisher geflogenen Freestyle Durchgängen
den 1000er geschafft.
Die Spannung vor dem Finale der besten 3 Piloten
war überall zu spüren. Das Team Hepf kümmerte
sich für geladene Akkus, checkte die Verklebungen am
Modell, prüfte den Ladezustand des Senders, den Gummi
des Propsavers usw..... Ein emsiges Treiben vor dem Finale
also. Gernot schien am ruhigsten von uns allen zu sein. Auch
bei den anderen zwei Teams herrschte reges Treiben. Mark Leseberg
tauschte vor dem Finale sogar noch den Motor seines Modells
und montierte nun eine Verstellpropellereinheit. Die Entscheidung
- wer wird Weltmeister -
stand also nur noch wenige Minuten aus. Gernot
erschien allen als klarer Favorit, da im Finale nur noch ein
Durchgang Freestyle geflogen wurde.
Gernot erzielte in 3 bisherigen Durchgängen
je 1000 Punkte.
Mark Leseberg: 971, 906 und 997 Punkte
John Glezillis: 960, 822 und 965 Punkte

Als erster im Finale flog Mark Leseberg.
Mark hatte Pech! Der Antrieb seines Modells
versagte nach ca. der Hälfte des Durchganges und das
Modell ging zu Boden.
Gernot flog als zweiter seinen Final Freestyle
Durchgang.
Gernot flog wie immer, sicher, genau zur Musik,
den geamten Raum nutzend, ohne Nerven zu zeigen, einen perfekten
Flug.
John Glezillis hatte den letzten Flug des Events
zu fliegen.
John gelang ein Traumflug. er setzte geschickt
seinen Verstellprop ein und konnte überzeugen.
Das Ergebnis zeigt klar, wie eng die Entscheidung
fiel:
Nach Einrechnung der K-Faktoren hatte John 10240
Punkte, für Gernot 10220 Punkte.

Der Weltmeister ist John Glezillis:

Gernot ist Vize Weltmeister:

Mark als Dritter:

Zur Ausrüstung:
John Glezellis ist mit einem AXI 2208/34 EVP
und einem AXI Verstell Prop System an 3 Lipo Zellen geflogen.
 
Gernot hat im Spark (für Kunstflug) einen
AXI 2203/52 verwendet, für siene Yak (für Freestyle)
einen AXI 2203/46. Als Controller verwendet Gernot die Jeti
Advance 8 light.Als Empfänger stellte uns Jeti kurzfristig
Rex5 MPD Empfänger im 72 MHz Band sowie die benötigten
Quarze zur Verfügung. Als Antriebsakku wurden 2 zellige
Tanic 350 verwendet.

Die Teilnahme von Gernot am ETOC wurde unterstützt
von
HEPF
ModelMotors
Jeti
MS Composit
Graupner
Gratulanten:
Krill USA 
Thai Hobby 
Frank Noll jr. 
Hepf 
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Ivo Krill 
Rod Maier 
Mr.Ggorgos (Jeti) 
Rainer Hacker 
Jason Noll 
Brandon Chitty
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